Dienstag, 13. Januar 2015

Bye bye Mexiko!

Hallo liebe Freunde und Familie!

Leider komme ich erst jetzt zum Finalisieren des Blogs. Dennoch hat der Blog einen würdigen letzten Post verdient.

Letzten Freitag hieß es leider auch für mich, Abschied von Playa del Carmen und Mexiko zu nehmen. Während Steffi und Serge sich morgens durch den Schnee in Kanada kämpften, schaltete ich die Klimaanlage und Ventilatoren im Appartement aus. Mit Sack und Pack suchte ich mir ein Taxi zum Busbahnhof und fuhr ebenfalls mit ADO nach Cancun.

 Alles gepackt :(

 ...und aufgeräumt.

Nein Mann, ich will noch nicht gehen!

 Währenddessen: Schneeballschlacht in London.

 Ganz hinten: eine 787 (Dreamliner) der Aeromexico in Cancun.

 Für mich gab es wieder eine 737-300.

Der Flug nach Mexico-City verlief ohne Probleme und war auch pünktlich. Dort angekommen, traf ich mich kurz mit Ale und Reina, die mir meinen Schlafsack und Isomatte brachten. Leider war Ale krank, dick eingepackt mit Jacke und Schal, und musste schnell wieder ins Bett zum Auskurieren. Macht ja nichts, es waren ja nur wenige Stunden bis zum Abflug und ich war total dankbar, dass sie extra nochmal zum Flughafen gekommen waren. Das Bier holen wir beim nächsten Mal nach.

 Über den Wolken..

 Anflug auf Mexico-City. Wohin man auch schaut: überall Stadt.

 Willkommen!

Der Lufthansa Schalter hatte schon offen und ich konnte einchecken. Ich rechnete erstmal mit einer Boardkarte ohne Sitzplatz, da Standby und die Maschine an sich schon recht ausgebucht war. Der sehr freundliche Agent fragte dann aber: "Fenster oder Gang?" - und ich dachte, super cool! Ich entschied mich für einen Fensterplatz im Upper Deck und gab das Gepäck auf und war somit eigentlich sicher dabei. Meine Camping Ausrüstung konnte ich ohne Probleme mit ins Handgepäck nehmen.

 Lufthansa Check-In schon offen aber noch leer.

 Time to say good bye.


Good news: Schon Sitzplatz und kein Gezitter bis zum Ende!

Die Lufthansa Maschine kam etwas verspätet aus Frankfurt und somit verspätete sich auch der Abflug zurück. Ich verbrachte die Wartezeit aber mit einem Snack, ein paar Drinks und Shopping im Duty Free Bereich. An einem Hugo Boss Hemd für 42USD konnte ich einfach nicht vorbei.

Highlight: Die Umkleidekabine für das Hemd im Kabuff.

Der Flug ging dann in Summe mit über einer Stunde Verspätung raus. Das war aber kein Problem, da die Flugzeit mit 9h ziemlich kurz war. Bergab mit Rückenwind sozusagen. Es gab während des Fluges nur einen kritischen Moment: ich bemerkte schnell, dass mein Entertainmentsystem mausetot war. SCHEI**E! Glücklicherweise gab es noch andere freie Plätze, sodass ich wechseln konnte. Sonst wäre es doch sehr langweilig gewesen. Das Essen war auch prima und nach 2-3 Stunden Nachtruhe und einem Frühstück sind wir auch schon pünktlich in Frankfurt gelandet.

 Zur Abwechslung kein Champagner sondern Magarita.

 Über den Wolken - schon im Anflug.

 Frankfurt.

 Die "Rheinland-Pfalz" - eine 747-8.

Bescheidenes Gepäck. Eine Flugbegleiterin im Flugzeug meinte, ich wäre ja anscheinend gut auf Reisen gewesen, als sie mein Handgepäck sah. Dabei wusste sie nicht mal was vom Koffer.

Das war's - das zweiwöchige Mexiko Abenteuer war vorbei. Das absolute Highlight war sicher die (beinah) Besteigung des Iztaccíhuatl. Aber auch die anderen Ausflüge zu den Pyramiden und nach "La Marquesa" sowie die Entspannungswoche in Playa haben Spaß gemacht und für einen winzigen Erholungseffekt gesorgt. Danke an Steffi und Serge, die mich aufgenommen haben! Ich freue mich auf das nächste Mal - dann erklimmen wir aber den Gipfel.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Der erste Abschied

Buenos dias amigos,

den heutigen Tag begannen wir ruhig und entspannt, zumal wir ja auch spät ins Bett gegangen waren. Serge trafen wir gegen 3:30 Uhr morgens gewohnt im Wohnzimmer mit laufender Klimaanlage, da es im Schlafzimmer mit Petrita einfach zu warm ist.

 Guten Morgen!

 Ein bisschen Ordnung machen.

 Auch die Küche schon fast wie geleckt.

Wir begannen den Tag mit American Frauen Football, Sonnen auf der Dachterrasse, dem einen oder anderen Power Nap. Ein Highlight war heute die Nachmittagsimbissierung mit Taccos und Buritos. So langsam habe ich die mexikanische Küche durch für den Urlaub: Taccos, Nachos, Enchiladas, Burito, Marquesitas und natürlich Quesdiallas. Auf dem Heimweg gab es noch ein Eis - sehr gut und bekömmlich.

 Wir waren im "Don Sirloin".

 Mein bester Tacco der vergangenen beiden Wochen. Fein gegrilltes Sirloin Steak in einem knusprigen Tacco.

 Was braucht ein Mexikaner mehr als Bier und Taccos.

 Ein Burito mit Hähnchen, Paprika, Zwiebeln und Käse.

 
Wir probierten fast alle Sorten erst einmal durch bevor wir uns entschieden. Zum Glück wartete keiner hinter uns.

 Unser Eis aus einem kleinen feinen Laden um die Ecke. Keine Kette.

 So praktisch war der Schuhständer in der ganzen Woche noch nicht gewesen.

 So spielen Frauen Football. Komisch, dass Männer irgendwie mehr verpackt und geschützt sind.

 Alle eher sperrlich bekleidet.

 Aber Gebissschutz.

Danach war körperliche Ertüchtigung wieder nicht möglich. Somit spielten wir das Canasta Spiel von gestern zu Ende, was ich mit einem glücklichen Händchen - im wahrsten Sinne des Wortes - nach drei weiteren Spielen für mich entscheiden konnte. Kartenhai aus der Bahlow und Schütze Schule.

Den Sack nach drei Spielen zugemacht.

Leider mussten Steffi und Serge so langsam mit Packen anfangen. Denn sie sind heute Abend schon abgereist, da sie weiter für eine Woche nach London, Kanada fliegen werden. Wir sind alle zusammen zum Bus, bei dem ich sie dann gegen 20 Uhr verabschiedete. Soooo traurig! Der Urlaub ist leider langsam vorbei. Ich trete morgen früh die Heimreise via Mexico-City an. Doch zuvor spiele ich jetzt "Erik alleine in Playa" - haha!

 Am Abend füllt sich langsam der Sportplatz.

 Sonnenuntergang.

Petrita auf meinem Schoß während die anderen beiden packten.

 Koffer gepackt.

 Im ADO Bus Bahnhof.

Trauriger Abschied.

 Nein - nicht traurig. Es waren grandiose zwei Wochen und für Steffi und Serge geht es ja noch weiter!

 Witzig: sie waren die einzigen beiden im riesigen Bus. Das hat mich an den Limo Service in Toronto aus 2008 erinnert. Haha.

 Jetzt sind sie wirklich weg.

 Auf dem Heimweg auf der 5th Avenue.

Hier musste ich unbedingt noch einmal dran vorbei laufen: Das Mandala - die letzte Location vom Junggesellenabschied von Serge 2012. Nicht viele können sich an alles erinnern.

Morgen treffe ich mich am Flughafen in Mexico-City noch einmal mit Ale. Ich freu mich drauf!

Der frühe Vogel...fährt nach Tulum und geht ins Coco Bongo!

So geschah es gestern Morgen. Zum ersten Mal seit der Vulkan Besteigung musste der Wecker gestellt werden: für mich 6:30 Uhr - großzügig und ausreichend bei einer geplanten Abreise um 7 Uhr. Sogar einmal snoozen war noch drin für mich.
Wir entschieden uns für eine sehr frühe Tour, da Tulum sehr sehr voll wird. Daher wollten wir vor dem großen Run da sein, um schöne Fotos ohne Millionen Touristen machen zu können. Das gelang uns auch!

 Schüler natürlich schon in der Schule beim Morgenappell.

 An sich aber noch nicht viel los auf den Straßen.

 Noch ein Weihnachtsbaum mit Weihnachtsmann.

 Sightseeing an Morgen: das Rathaus von Playa del Carmen.

 Unser Fortbewegungsmittel: wieder per Colectivo für 40 Pesos (keine 2,50€).

 Und das beste an Morgen: keine Wartezeit.

Nach einer guten Stunde waren wir auch schon durch und konnten uns dem Frühstück in einem nahe gelegenen Lokal im Stile Cubas widmen. Spiegeleier, Enchiladas und Taccos sowie Quesadillas wurden gereicht - und natürlich ein Bier. Es war ja schon nach 10 Uhr.

 Am Eingang.

 Noch schön leere Wege.

 Bilder, die für die meisten ja bekannt sind.

 Ruinen neben Ruinen.

 Und noch eine.

 Ein schöner Überblick.

 Steffi Solo.

 Petrita war fasziniert.

 Noch eine Ruine.

 Der Strand war leider gesperrt.

 Steffi macht schon echt gute Selfies.

 Die Bahlow Velazquez Familie.

 Als wir wieder draußen waren, haben wir schon den Mega Ansturm am Eingang gesehen.

 Danach ging es zurück nach Playa und wir hatten noch den ganzen Nachmittag vor uns. Suuuuper! Da es der letzte volle Tag für uns zusammen sein würde, haben wir "eine ruhige Kugel" auf der Dachterrasse geschoben. Doch zuvor haben wir auf dem Heimweg zwei Tickets für das Coco Bongo am Abend erworben: Steffi und ich wollten unbedingt gehen. Ich war ja noch nie da und Steffi war von 2012 noch begeistert. Gesagt, getan.

Frühstückslokal.

Verdientes Frühstück.

 
Immer das Gleiche mit ihr! 

Nach der Chillerei und vor der Feierei sind wir noch ins argentinische Steakhouse "Fonda Argentina" gefahren. Im selbigen waren wir auch in Mexico-City und wir wollten unbedingt noch einmal hin. Gestern habe ich die Rechnung übernommen, ganz ohne Umverteilung im Excel Sheet - da Steffi und Serge mich letzte Woche in Mexico-City so lieb bewirtet haben.

Den Fernseher kann man jetzt nicht mehr bedienen. Petrita hat die Fernbedienung aufgegessen.

Übrigens: Unsere Urkunde zur (fast) erfolgreichen Besteigung des Vulkans ist gekommen. Ab heute bin ich Erik Deutsch (wohl aus dem Schützen Land)

 Der Pool am Abend. Schön beleuchtet.

 Das Steakhouse.

 Endlich was zu Essen!

 Hmmmmm!

 Petrita schon beim Essen des Steaks.

Bei Serge noch "rar".

Danach war körperliche Ertüchtigung erst mal nicht mehr möglich und wir spielten eine Runde Canasta zu Dritt im Solo. Wir mussten leider gegen 22:30 Uhr abbrechen, da wir ins Coco Bongo mussten. Die erste Show startete ja schon 23:15 Uhr. Der Zwischenstand ist aber dokumentiert und überliefert.


Als wir beim Coco Bongo ankamen, waren wir unendlich froh, schon Tickets zu haben. Riesige Schlangen zierten das Gebäude. Wir kamen aber schnell rein und es war einfach nur: VOLL! Bewegung war wieder nicht möglich. Etwas späten konnten wir bessere Stehplätze erhaschen. Mein Fazit: es ist einer super Show, die euch, Mom und Dad, mit guten Sitzplätzen und Tisch bei frontaler Ansicht trotz "Lärm" und einer Flasche Wein auch gefallen würde. Die Akrobatik und Darbietungen sind spitze und äußerst spektakulär. Die Musik lädt ebenfalls zum Tanzen ein. Ich habe nur ein Aber: die Show sollte 1:30 Uhr beendet sein und danach 2 Stunden einfach nur gute Musik und Tanzen. Im gegenwärtigen Format wird das eine jeweils vom anderen stets unterbrochen und gegen 3 Uhr ist es vorbei. Für 50 - 60 USD ist der Eintrittspreis mit all-you-can-drink angemessen, wenn auch vieles aus dem Schlauch. Da schmeckt der Cuba zuhause selbst gemischt schon besser.

Show und Tanz.

 Samba aus Rio.

 Einfach nur überfüllt. Es war so voll, dass Steffi und ich gleich mal die Notausgänge und die kürzesten Wege studierten.

 Ich glaube, das war Shakira.

 The king of pop.

 Es gab sogar einen Moon Walk.

 Action ohne Ende.

 Moulin Rouge.

Sei's drum, es war ein schöner Abend und langer Tag, wie ich gerade beim zusammen schreiben gemerkt habe!