Donnerstag, 1. Januar 2015

Silvester in Mexiko-City

Hola amigos,

den gestrigen Tag gestalteten wir nach den Anstrengungen zuvor eher ruhig. Gemächlich ausgeschlafen - alle kamen so auf 10 Stunden - ging es entspannt zum Frühstück. Sogar mit Rührei. Danach verbrachten wir den Vormittag mit profanen Dingen wie: auspacken, Wäsche waschen, aufräumen usw.

Rühreier á la Velazquez. Ausgezeichnet.

Der erste richtige Programmpunkt war das Mittagessen mit Maru am frühen Nachmittag in einem leckeren argentinischen Restaurant. Wir bestellten eine gemischte Platte und waren sehr zufrieden. Wir haben nicht mal alles geschafft. Maru beginnt im Januar übrigens einen dreimonatigen Kurs in einer Alpin Schule, um ebenfalls den Iztaccíhuatl zu besteigen und weitere Berge erklimmen zu können. Es ist sogar ein Trip ins Himalaya geplant. Sie erzählte auch, dass die Alpin Schule meinte, dass die meisten selbst nach einem dreiwöchigen Kurs es nicht schaffen, den Iztaccíhuatl zu besteigen. Außerdem kennt sie Menschen, die beim Versuch, ohne Führer den Vulkan zu besteigen, umgekommen sind. Das tröstete uns noch einmal.

 Petrita bei ihrer Lieblingsbeschäftigung. Schlafen.

 Fleisch, Fleisch und ein bisschen Salat. Ich finde, die Proportionen stimmen.

 Sooo gut!

 Maru mit Petrita. Ein Herz und eine Seele.

Auf dem Heimweg waren wir noch die letzten Besorgungen für den Silvesterabend erledigen: Alkohol wurde in Unmengen gekauft. Danach sind Serge und ich noch zu seinem Stammfriseur - für umgerechnet 2€ pro Person. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zurück in der casa Velazquez haben wir uns dann ausgeruht und den Chill Modus eingelegt. Ich hielt sogar einen kleinen Power Nap (Steffi: Ich lag genau eine Minute im Bett, bis mein Typ wieder gefragt war. Mutter zu sein, ist doch wirklich ein sch... Job.).

 Der bescheidene Silvester Einkauf.

 Sergio bereitet die erste Runde vor.

 Das Ergebnis. Zwei mal Rum mit Cola, zwei mal Tequila.

 Cheers!

 Mit ihren beiden kleinen Beißerchen schafft sie es zum Glück noch nicht, Kabel zu durchbeißen.

Abends sind dann spontan Freundinnen von Ale vorbeigekommen, die aber selbst nicht da war. Sie musste über Silvester arbeiten. Noch etwas später kam ein Freund von Serge - Raul - vorbei. Die Mädels haben uns dann irgendwann verlassen, aber zusammen mit Raul haben wir Punkt 0 Uhr - gemäß deutscher Pünktlichkeit - mit einem Martini Asti angestoßen und zusammen Abend gegessen. Zuvor wurde natürlich der Countdown heruntergezählt. Im Fernsehen lief eine Live Übertragung aus Acapulco; in Mexico-City selbst gab es kein offizielles Feuerwerk, nur ein bisschen Böllerei auf der Straße.

 Die letzten Vorbereitungen. Die Sektgläser sind schon gefüllt, die 12 Weintrauben pro Person werden noch verteilt. Pro Traube soll man sich dann etwas wünschen.

Erwischt - Steffi hat Alkohol getrunken! (Steffi: Maßlos betrunken habe ich mich wieder.)

 Ein schönes Foto. Ich bin irgendwo hinter Steffi.

Danach sind die ersten ins Bett und Papa Serge, Serge und ich haben noch bis 3 Uhr Domino gespielt. Ich kannte es noch nicht und musste es lernen. Familie Velazquez hat mich vorgeführt und ausgenommen wie eine Weihnachtsganz. Zum Glück haben wir nicht um Geld gespielt. Somit ging ein ruhiger aber sehr schöner Silvesterabend entspannt zu Ende. (Steffi: Ich durfte, als Erik seine Siesta gehalten hat, mit den Turnierteilnehmern im Domino, den beiden Serges, spielen. Aber ihr könnt stolz auf mich sein: Ohne Denken und Strategie habe ich sie vorgeführt und mit Leichtigkeit gewonnen. Papa Serge hat ganz schön gestaunt.)

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